Wir sind noch da

Party

G., die im letzten Sommer einen Schlaganfall hatte und nun im Pflegeheim liegt, nicht wirklich ansprechbar ist und deren Jahre lang gepflegtes und sehr bekanntes Blog auf einmal nicht mehr online ist. Wo dann ein paar Tage schockierend unklar ist, wer einen Zugang zur Seite hat, um das in Ordung zu bringen, um sich dann damit zu beschäftigen, was man mit dem Blog künftig machen will, kann, muss. J., die mit Mitte 30 drei Jahre nach ihrer Diagnose an Krebs gestorben ist, was ich eine Viertelstunde nach der Nachricht über den Tod meines Lieblingssängers aus den 80ern erfahre und deren Blog mich damals, als ich mit dem Strickblog anfing, immer inspiriert hat. Und die trotz der Konkurrenz immer so kollegial und fair war. Der kranke Schauspieler aus meiner alten Lieblingsserie auf der Party am Samstag, der in Wirklichkeit noch viel gezeichneter aussieht als bei seinen Fernsehauftritten. Schockierend gezeichnet.

Und dann wir, die wir noch da sind und auch noch eine Weile bleiben können. And forgive me if I don´t laugh enough.

Hallo Frühling

Eis

Mittags nach Ehrenfeld zum Streetfoodfestival radeln und von diesem und jenem probieren, hinterher noch auf dem Treppchen der Nikolauskirche sitzen und das erste Eis des Jahres essen. Hallo Frühling!

Schübling mit Lauch

schuebling

Und dann nachts mächtig angeschickert nach Hause, ich auf dem Rad, der Mann nebenher mit Abstecher in den 24h-Kiosk, um Zwiebelringli zu holen, die dringend gebraucht werden. Und die stopft er dann abwechseldn sich und mir in den Mund, ich muss ja den Lenker halten und gucken, dass ich nicht vom Rad falle, und wir lachen dabei wie die Bekloppten. Ob Köln schön ist, keine Ahnung. Aber abends zum Konzert gehen, Leute treffen, quatschen, daheim kichernd nochmal alles durchhecheln und am nächsten Morgen einen leichten Kater haben, das ist schön. Mittags gab´s dann Schüblinge. Mit Lauch.