Januar 1, 2015 0

Neujahr

By in 365

Das erste Silvester in Köln daheim, in den letzten Jahren waren wir immer unterwegs. Die Schwiegereltern kommen, es gibt Dinner for One, Sekt Cassis, Martini, Wein, Raclette und Tischgegrilltes, Orangensorbet, Tischböller und Bleigießen und um 12 Uhr staune ich, welch Unmengen an Raketen die Nachbarn in die Luft jagen. Der Kater findet´s nicht lustig und versteckt sich unter dem Bett, erst eine Stunde später lässt er sich mit ein bisschen Schinken wieder herauslocken. Anruf in Stockach, um eins gehen unsere Gäste, wir gucken noch eine Folge SOA gucken und fallen dann übermüdet ins Bett.

Das Jahr war lang, das Jahr war anstrengend und jetzt beginnt was Neues. Ich habe viel vor und ich freu mich drauf.

22 Uhr. Die Stimmung ist auf dem Höhepunkt.

Ein von Frau_Elise (@frau__elise) gepostetes Video am

365 geht möchte ich weiterführen, allerdings ohne Nummerierung im Titel und ohne Zwang, etwas posten zu müssen.

Dezember 31, 2014 0

Menschen, Bilder, Emotionen

By in 365

2014


Mehr Kohle oder weniger?

Genug, um ein bisschen was zurücklegen zu können.

Die teuerste Anschaffung?

Der neue riesengroße Fernseher, den wir uns mit gigantomanisch hohen Heizkostenrückzahlung finanziert haben. Und natürlich im Dezember die neue Canon 70D mit dem tollen Sigma-Objektiv, die wir gegen den ursprünglich geplanten Silvester-Urlaub eingetauscht haben.

Mehr bewegt oder weniger?

In der ersten Jahreshälfte deutlich mehr, phasenweise war ich dreimal pro Woche beim Schwimmen, zum Schluss schwamm ich problemlos 45 Minuten am Stück. Ab September war damit dann allerdings aus gesundheitlichen Gründen Schluss und das geht leider noch mindestens bis Ende Januar so.

Zugenommen oder abgenommen?

Von Frühjahr bis Sommer ziemlich viel ab durch Ernährungsumstellung und viel Sport und das habe ich bis September auch halten können. Als dann der Sport gesundheitsbedingt nicht mehr ging, ging´s leider wieder aufwärts auf der Waage – nicht zuletzt auch durch einige Frusttafeln Schokolade. Sobald das mit dem Bein aber wieder gut ist und ich wieder Sport machen kann, hat sich das aber hoffentlich ganz schnell wieder.

Viel unterwegs gewesen?

Nicht so viel wie vielleicht gewünscht. Eine Woche auf Norderney im Juli, eine Woche auf dem Hausboot in Amsterdam. Der Kurztrip an den Bodensee. Gerne hätte ich auch mehr Radtouren gemacht – die große Tour nach Türnich war großartig. Nächstes Jahr wird mehr gereist!

Wie lief es beruflich?

Es kamen tolle Aufträge in diesem Jahr. Wie immer gab es aber auch viel Bluff und heiße Luft, immerhin habe ich das in diesem Jahr größtenteils rechtzeitig erkannt und nicht mehr so nah an mich herangelassen. Stattdessen habe ich versucht, eine gute Basis für 2015 geschaffen, in der daraus dann mehr werden soll.

Der hirnrissigste Plan?

Mit einer vermeintlichen Freundin eine Veranstaltung zu organisieren. Die ganze Arbeit hing schliesslich mehr oder weniger komplett an mir, weil die Frau mittendrin entschied, mich mit allem kommentarlos hängen zu lassen. Und das Blogtheme hier zu ändern – jetzt ist es wieder wie vorher und das bleibt jetzt auch so.

Die beste Entscheidung?

Das rieselnde Pailettenhemd zu kaufen. Und hier wieder mehr zu bloggen, ohne mich dabei darum zu kümmern, wer das liest.

Die gefährlichste Unternehmung?

Trotz des Beines nach Amsterdam zu fahren.

Das leckerste Essen?

Es gab viel tolles Essen in diesem Jahr, das meiste davon haben wir daheim selber gekocht. In Erinnerung sind mir davon geblieben: Die Brauhaus-Koteletts mit der tollen Pimenton-Sauce, Sushi im Kintaro, der Abend beim Italiener hier in Sülz, der Mädelsabend bei Steffi, Loup de Mer bei Ännie, der  Inder in Amsterdam und das Strandkorb-Picknick auf Norderney.

Das beeindruckendste Buch?

Ich habe definitiv zu wenig gelesen in diesem Jahr – beschämend zu wenig. Definitiv das dämlichste Buch und insofern auch das beeindruckenste: Das schlimme USA-Buch von Katja Kessler. Wie kann so ein wirrer Mist in die Spiegel Bestseller-Liste rutschen?

Der ergreifendste Film?

Ich habe in diesem Jahr kaum Filme geguckt, eher Serien. Als ergreifend würde ich sie nicht bezeichnen, großartig waren allerdings Game of Thrones, Marco Polo, Sons of Anarchy, Downtown Abbey, Walking Dead, Breaking Bad, Suits, Penny Dreadful,  Boardwalk Empire und House of Cards. Teile davon hatte ich allerdings schon in 2013 gesehen.

Die beste Musik?

Nach wie vor Angus und Julia Stone.

Das schönste Konzert?

Ich bin auf keinem einzigen gewesen.

Die meiste Zeit verbracht mit …?

Stricken und mit Schmerzen auf dem Sofa liegen.

Die schönste Zeit verbracht mit …?

Mit meinem Mann das wird auch immer so bleiben. Zwei Jahre sind wir jetzt schon miteinander verheiratet und es wird nach wie vor immer besser.

Vorherrschendes Gefühl 2014?

Ich habe viel gelernt in diesem Jahr. Über Schmerz und Krankheit und leider auch über Verlust. Und dann aber immer wieder: Wie so etwas einen mit dem Partner nur noch immer enger zusammenschweisst. Und ich bin in Köln endlich angekommen.

2014 zum ersten Mal getan?

Eine Katze im Garten beerdigt. Im Badeanzug vor Freundinnen rumlaufen, ohne mich dabei in ein Handtuch einzuwickeln. Die haben also alle meinen dicken Hintern gesehen und es war sowas von egal.

 2014 nach langer Zeit wieder getan?

Für den Führerschein gelernt.

 Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Der Tod meiner kleinen Katze. Die Streptokokken-Infektion. Falsche Freunde.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Mich selber davon, dass ich schreiben kann und auch muss.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Der selbstgehäkelte Seidenlace-Schal, den ich meiner Mutter geschenkt habe. Und die diversen Paar Socken, die ich in der Familie verschenkt habe.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Die Geduld, die mein Mann mit mir hatte, als ich so krank war, und die Hingabe und Geduld, mit der er sich um mich gekümmert hat.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

“Ich glaube an Dich.”

2014 war in einem Wort drei Worten:

Anders. Anstrengend. Wichtig.

 

 

Dezember 24, 2014 0

358/365: Mint Car

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hand

Das Büro aufräumen, dabei laut Cure und Straycats hören und eigentlich längst unter die Dusche sollen, weil am Bein schon der Duschverband klebt. Später zu den Schwiegereltern fahren und den Nachmittag und Abend dort verbringen, bei Hirschgulasch, Klößen und Rotkohl und einer Menge Keksen, die nun doch noch gebacken wurden, obwohl das dieses Jahr doch erst ausfallen sollte. Den ruhigen Tag morgen vor sich haben und sich aufs übermorgige Familienessen mit Eltern und Schwiegereltern, für das bereits ein gigantisches Stück Roastbeef im Kühlschrank und einige Flaschen Wein im neuen Weinregal liegen, freuen. Weil es gut und schön ist. Die Enttäuschung und den Ärger der letzten Tage langsam nach hinten schieben, weil das keinen Raum mehr haben soll. Gegen Verhaltensmuster, die über Jahrzehnte hin reifen konnten, kann man manchmal eben einfach nichts machen. 2014 war alles in allem nicht das beste Jahr und an manchen Stellen wirklich grässlich, aber es soll wenigstens noch schön enden.

And there’s nowhere else in the world I’d rather be
Than here with you
It’s perfect
It’s all I ever wanted

 

Dezember 21, 2014 0

355/365: In der Küche

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kamera

Er kocht, ich spiele mit der neuen Kamera rum. Neu im Fotoschrank: Drei ziemlich coole Makroringe. Davon in den nächsten Tagen mehr.

Dezember 17, 2014 0

351/365: Strickschuhe

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sneaker

Sie gehören jetzt mir und sind gestrickt. GESTRICKT!

Dezember 17, 2014 0

351/365: Poncho

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poncho

Im Adventskalender. Für schlechte Zeiten.