229/365: Apfelkuchen

August 17th, 2014 § 0 comments § permalink

apfelkuchen

Der Sommer ist wohl vorbei. Die Nachbarn sind nach drei Wochen Urlaub zurück gekommen, in den hohen Bäumen im Garten sieht man erste gelbe Blätter und ich habe den ersten Apfelkuchen in diesem Jahr gebacken, viel zu groß für uns, die Hälfte nehme ich mit ins Büro oder am Dienstag zum Stricken. Assante ist fertig geworden, ellenlang, superflauschig, wunderschön und perfekt, um sich an kühlen Tagen am Schreibtisch darin einzuwickeln. Lange Abende außerdem, S. kommt zwei Wochen lang fast durchgehend immer erst gegen eins nach Hause, entsprechend gehen wir sehr spät schlafen und stehen morgens spät wieder auf, ein komischer Rhythmus, aber so ist es eben, wenn man Fernsehen macht. Leichte Verbesserung in Sachen Katerbefinden, er ist zwar nach wie vor sehr mäkelig beim Fressen, frisst aber insgesamt wieder ein klein bisschen mehr.

228/365: Aus dem Rhythmus

August 16th, 2014 § 0 comments § permalink

Theo

Es ist schwierig mit dem Kerl. Alles ist komplett aus seinem gewohnten Rhythmus und er mag ihn momentan auch noch nicht wieder aufnehmen. Das mit dem Fressen klappt auch nicht, er mäkelt viel und frisst nur wenig, dabei futtert er uns sonst die Haare vom Kopf. Teilweise Lethargiephasen, die aber mittlerweile mit Phasen der Unzufriedenheit und Unruhe wechseln. Aber zwischendurch, da kommt er dann doch zu uns, kuschelt sich auf dem Sofa eng neben einen und lässt sich ausgiebigst kraulen. Wir sind sehr besorgt, versuchen aber, uns so normal wie möglich zu verhalten, auch wenn es nicht ganz einfach ist, denn normal ist ja momentan nicht so viel. Außerdem: Mir verkniffen, jemandem zu sagen, dass ich ihn für einen schrecklichen Menschen halte. Geschrieben. Gestrickt.

Das Foto hat der Mann mit seiner funkelnagelneuen Pentax MX-1 gemacht.

227/365: Freitag

August 15th, 2014 § 0 comments § permalink

armerritter

Weiterhin viel Traurigkeit. Schön aber: Wie sehr sich so viele Leute dafür interessieren und noch immer nachfragen, was war und wie es uns geht. A war heute da und hatte Tränchen in den Augen stehen und fiel mir dann sogar kurz um den Hals. Oder mit dem Mann in der Stadt was essen gehen, gestern und heute einfach gemacht und sich zusammen aufs Hausboot freuen und überhaupt darüber, dass man sich hat. Und vor allem aber, dass der Kater seine schlimmste Trauerphase wohl hinter sich hat und nicht mehr nur lethargisch draußen herumliegt, wie er das Tage lang gemacht hat, sondern wieder rein und zu uns kommt und am Leben hier teil nimmt.