Tag 5: Danzig/Ostsee – Unterwegs in der Altstadt, Schifffahren und eine Menge Bier

Gestern dann haben wir uns die Danziger Altstadt angeschaut – und so nervig es auf der Touristenmeile unten an der Motlawa ist, umso schöner und interessanter war es im hinteren Teil der Altstadt. Danzig ist definitiv einen Besuch wert.

Wir checkten um elf im Hotel Qubus aus, deponierten dort aber noch die Koffer und los ging es. Und nun folgen eine ganze Menge Fotos – was es mit den einzelnen Sehenswürdigkeiten auf sich hat, kann man in jedem Stadtführer einfach selber nochmal nachlesen. Wir sind teilweise eine vorgeschlagene Rundtour nachgelaufen und haben uns ansonsten aber einfach treiben lassen.

In der Marienkirche:

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Rund ums alte Rathaus:

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Die Waffenkammer:

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In den Gassen der Altstadt:

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In der Nikolaskirche:

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Neben der alten Mühle gab es eine klasse Installation – ein Trapez war quer über den Platz gespannt worden und daran hingen Hunderte von bunten Plastikbändern, die im Wind die tollsten Formationen bildeten:

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Zu Mittag haben wir sehr, sehr lecker in der “Textylia” gegessen – Maecki und Nadine, wenn Ihr dann in Danzig seid, unbedingt dort essen gehen: Leckeres Essen, guter Service, sehr nette Einrichtung und moderate Preise.

Wir liefen im Bogen an der alten deutschen Post vorbei über die Motlawa zurück zum Hotel und fuhren mit dem Taxi raus nach Gdynia zum Fähranleger und checkten dort ein. Das Schiff von Stena Line war deutlich größer als die Fähre von Finn Lines, mit der wir nach Danzig gefahren waren – und auch nicht ganz so schön: Eine sehr enge Kabine (weil wir schlau sind, haben wir unsere Koffer aber so gepackt, dass alles, was wir auf dem Schiff brauchten, griffbereit eingepackt war, was mehr als eine gute Idee war), getrennte Betten und überhaupt, das Ambiente war irgendwie nüchterner. Bis es los ging, mussten wir noch gut zwei Stunden warten, wir hatten aber einen sehr schönen Platz im Restaurant am Fenster, wo wir die Ausfahrt durch die riesige Hafenanlage der Stadt sehen konnten, inklusive alkoholischer Getränke kostete das 32 Euro. Und getrunken wurde dort viel – wohl auf Vorrat, weil der Alkohol in Schweden doch so teuer ist. Gestaunt haben wir außerdem über die Unmengen an Paletten Bier, die die Leute dort mit kleinen Wägelchen oder Einkaufswagen aufs Schiff karrten.

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Den Rest des Abends verbrachten wir lesend im Bug des Schiffes im angenehm ruhigen “Living Room” und sind dann recht früh schlafen gegangen. Trotz drei Bier und leichtem Seegang habe ich aber wieder wie ein Stein geschlafen. Eigentlich war geplant, dass wir um sieben aufstehen, um dann um halb zehn in Karlskrona auszuchecken, interessanterweise wurden wir aber um sechs Uhr von der Durchsage geweckt, wir mögen jetzt bitte alle aufstehen, denn in eineinhalb Stunden müssten wir vom Schiff. Das Duschen schenkten wir uns also erstmal, um lieber noch in Ruhe einen Kaffee zu trinken. In der superengen Badkabine mit seinem Vakuum-Closett wäre das aber auch kein wirkliches Vergnügen gewesen.

Heute haben wir glaube ich Dienstag, bis Freitag sind wir nun jedenfalls erstmal in Karlskrona. Ein bisschen was haben wir schon gesehen – und nur soviel: Es ist mehr als großartig hier!

Und hier noch eine private Durchsage an meinen Papa: Bevor Du Bilder wieder ausdrucken möchtest, warte lieber noch, wir haben nämlich viele weitere und vielleicht nochmal bessere Fotos auf der großen Kamera. Das hier im Blog sind alles nur meineiPhone-Schnappschüsse :)

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